Der NBA Draft 2013 und seine Folgen

Nach einer Nacht, in der es viele Überraschungen und Tauschgeschäfte gab ist es nun an der Zeit uns erst einmal einen Überblick zu verschaffen.

Der Draft 2013 ist vorüber und hier gibt es die Übersicht über die Reihenfolge. Schauen wir uns nun an welche Spieler bei den verschiedenen Teams landeten.

Atlanta Hawks

Lucas Nogueira(Center/Brasilien), Dennis Schröder(Point Guard/Deutschland), Mike Muscala(Power Forward/Bucknell)

Die Hawks haben in der Free Agency einiges vor und hatten zudem jeweils zwei Draft Picks in der ersten und zweiten Runde.

Durch einen Trade mit den Celtics und Mavericks konnte man den talentierten Center Nogueira ergattern und mit einem der eigenen Picks den deutschen Point Guard Dennis Schröder. In Runde zwei gab es mit Muscala einen Forward der gut Werfen und Rebounds greifen kann.

Boston Celtics

Kelly Olynyk(Power Forward/Gonzaga), Colton Iverson(Center/Colorado State)

Die Celtics befinden sich im Umbruch und versuchen ein neues Team aufzubauen. Mit Olynyk und Iverson bekommt man Hilfe unter den Körben, aber das wird an diesem Tag eher weniger Fans interessieren. Mehr dazu später.

Brooklyn Nets

Mason Plumlee(Center/Duke)

Die Nets brauchen Hilfe unter den Körben, da Brook Lopez eher weniger dafür bekannt ist Rebounds zu holen und dazu auch weiterhin mit seiner Fußverletzung zu kämpfen hat.

Noch mehr Hilfe gab es per Trade, welcher später beleuchtet wird.

Charlotte Bobcats

Cody Zeller(Power Forward/Indiana)

Die Bobcats sind im vollen Rebuild und benötigten vor allem Hilfe unter den Brettern. Mit Zeller bekommt man einen athletischen Power Forward, der für Punkte und Rebounds sorgen kann. Dennoch ist es schon ein wenig verwunderlich dass man Nerlens Noel oder Ben McLemore hier nicht wählte oder zumindest ein paar Plätze nach unten tradete, um Zeller zu bekommen.

Chicago Bulls

Tony Snell(Small Forward/New Mexico), Erik Murphey(Power Forward/Florida)

Die Bulls benötigen Schützen und etwas mehr Hilfe unter den Körben und konnten genau dies abdecken. Snell ist zwar schmal wie ein Strich, aber dafür ein Top Schütze und dürfte von den Zuspielen eines Derrick Rose profitieren. Murphey ist ein guter Schütze von der Power Forward Position und greift sich zudem auch einige Rebounds.

Cleveland Cavaliers

Anthony Bennett(Power Forward/UNLV), Sergey Karasev(Small Forward/Russland), Carrick Felix(Shooting Guard-Small Forward/Arizona State)

Die Cavs überaschten alle und wählten Power Forward Bennett als ersten Spieler des Draft und das obwohl man mit Tristan Thompson schon einen sehr talentierten Spieler auf dieser Position hat. Karasev macht Sinn und passt, da er mit seinem Wurfgefühl für viel Platz sorgen und von den Pässen Kyrie Irvings profitieren kann. Felix ist ein guter Verteidiger der in den letzten Wochen immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zog.

Dallas Mavericks

Shane Larkin(Point Guard/Miami), Ricky Ledo(Shooting Guard/Providence)

Die Mavericks tradeten ein wenig nach unten, sparten dabei Geld und bekamen eine Verbesserung auf der Point Guard Position. Ledo ist ein Projekt, welches viel Talent besitzt und sich wohl zunächst einmal in der D-League beweisen darf.

Denver Nuggets

Erick Green(Point Guard/Virginia Tech), Joffrey Lauvergne(Power Forward-Center/Frankreich)

Die Nuggets hatten zwar einen First Round Pick, entschlossen sich aber dazu diesen zu traden und einen günstigen Spieler in der zweiten Runde zu wählen. Die Wahl fiel auf Green, der dafür bekannt ist Punkte am Fließband liefern zu können.
Lauvergne ist ein Projekt, das man spät in Runde zwei gerne eingeht.

Detroit Pistons

Kontavius Caldwell-Pope(Shooting Guard/Georgia), Tony Mitchell(Power Forward/New Mexico), Peyton Siva(Point Guard/Louisville)

Die Pistons hatten die Chance auf Trey Burke, entschieden sich dann jedoch für das Potential von Caldwell-Pope und belassen Brandon Knight auf der Point Guard Position. Mitchell ist einer der sowohl Small als auch Power Forward spielen kann und Siva könnte sich zu einem Backup auf Point Guard entwickeln.

Golden State Warriors

Nemanja Nedovic(Point Guard-Shooting Guard/Serbien)

Die Warriors hatten eigentlich keinen Draft Pick, entschieden sich aber dazu einen per Trade zu holen, um diesen dann mit den Suns zu tauschen. An 30. Stelle wählte man dann Nedovic, der helfen soll Curry und Thompson zu entlasten.

Houston Rockets

Isaiah Canaan(Point Guard/Murray State)

Die Rockets wählten Canaan in der zweiten Runde und hoffen so Jeremy Lin mehr Pausen geben zu können.

Indiana Pacers

Solomon Hill(Small Forward/Arizona)

Wie schon im vorigen Draft(Miles Plumlee) überraschten die Pacers mit einem Spieler, der eigentlich nirgendwo in der ersten Runde erwartet wurde.
Hill ist ein solider Spieler, der vier Jahre am College verbrachte und sowohl auf Small als auch auf Power Forward agieren kann.

Los Angeles Clippers

Reggie Bullock(Small Forward-Shooting Guard/North Carolina)

Die Clippers benötigen unbedingt Hilfe auf dem Flügel. Bullock bringt genau das mit, da er solide verteidigt, ordentlich Rebounds greift und zudem auch ein guter Schütze von Außen ist.

Los Angeles Lakers

Ryan Kelly(Power Forward/Duke)

Die Lakers hatten nur einen Pick in der zweiten Runde und entschieden sich für den guten Schützen auf der Power Forward Positon.


Memphis Grizzlies

Jamal Franklin(Shooting Guard/San Diego State)

Die Grizzlies hatten eigentlich nur einen Draft PIck in Runde zwei, konnten aber per Trade einen weiteren ergattern.


Miwaukee Bucks

Giannis Adetokunbo(Small Forward/Griechenland), Nate Wolters(Point Guard/South Dakota State)

Gestartet mit jeweils einem Pick in Runde eins und zwei gab man zunächst den Pick der zweiten Runde her. Später einigte man sich jedoch mit den Philadelphia 76ers darauf, den 38. Pick zu ergattern und bekam damit Nate Wolters.
Zudem zeigte man sich, eher ungewöhnlich für das Front Office der Bucks, bereit aufs Ganze zu gehen und auch das Risiko nicht zu scheuen, in dem man den griechischen Small Forward zog und damit bewusst in Kauf nahm, dass dieser etwas länger brauchen dürfte.

Minnesota Timberwolves

Shabazz Muhammad(Shooting Guard/UCLA), Gorgui Dieng(Center/Louisville), Lorenzo Brown(Point Guard/North Carolina State), Bojan Dubjevic(Power Forward-Center/Serbien)

Die Wolves wählten zunächst Trey Burke an neunter Stelle, schickten diesen aber sofort nach Utah, um den 14. und 21. Pick zu bekommen. Dort holte man mit Muhammad und Dieng zwei Spieler, die Positionen begleiten, welche die Wolves abdecken müssen. Mit Brown bekommt man ein Projekt, bei welchem man noch nicht weiß ob er Point oder Shooting Guard ist und Dubjevic dürfte zunächst in Europa mehr Spielpraxis sammeln.

New Orleans Pelicans

Pierre Jackson(Point Guard/Baylor)

Die Pelicans hatten den sechsten Pick, entschieden sich jedoch für einen Trade mit den 76ers. In Runde zwei gab es mit Jackson einen talentierten Point Guard, der um Minuten in der Rotation kämpfen sollte.

New York Knicks

Tim Hardaway Jr.(Shooting Guard/Michigan)

Die Knicks könnten JR Smith verlieren und sicherten sich mit Hardaway Jr. einen starken Schützen auf der Shooting Guard Position.

Oklahoma City Thunder

Steven Adams(Center/Pittsburgh), Andre Roberson(Power Forward/Colorado), Alex Abrines(Shooting Guard/Spanien)

Die Thunder holten sich mit Adams einen Ersatzmann für die Center Positon, der aber noch etwas an Zeit brauchen wird. Roberson ist ein außergewöhnlich guter Rebounder, wenn auch etwas zu klein für die Power Forward Positon. Mit Abrines bekommt man ein Projekt, welches zunächst in Europa geparkt werden kann.

Orlando Magic

Victor Oladipo(Shooting Guard/Indiana), Romero Osby(Small Forward-Power Forward/Oklahoma)

Die Magic bekommen mit Oladipo einen harten Arbeiter, der sich Jahr für Jahr verbesserte und jetzt in der Lage sein dürfte die Shooting Guard Positon für mehrere Jahre zu besetzen. Osby ist ein Talent, welches sich vielleicht zu einem Rotationsspieler entwickeln kann.

Philadelphia 76ers

Nerlens Noel(Power Forward/Kentucky), Michael Carter-Williams(Point Guard/Syracuse), Arslan Kazemi(Power Forward/Oregon)

Die Sixers haben den Rebuild eingeleitet und daher kein Problem damit Noel, der eigentlich viel höher eingestuft wurde, zu wählen und bis Dezember oder länger auf sein Debüt zu warten. Mit Carter-Williams haben sie einen neuen Point Guard, der aber einige Fragezeichen(Wurf, Verteidigung) mitbringt und sich erst einmal beweisen muss.
Der Steal hier könnte Kazemi sein, der in Oregon zeigte, dass er von allem etwas kann und vor allem Rebounds ohne Ende greift.


Phoenix Suns

Alex Len(Center(Maryland), Archie Goodwin(Shooting Guard/Kentucky), Alex Oriakhi(Power Forward-Center/Missouri)

Die Suns hatten die Chance auf Noel, entschieden sich jedoch für den talentierten Ukrainer Len, der auf Jahre die Center Positon verstärken soll. Mit Goodwin bekommt man ein Talent auf der Shooting Guard Position, welches aber noch einiges lernen muss.
Oriakhi könnte ein solider Backup werden, der für Rebounds und Defensive steht.


Portland Trailblazers

CJ McCollum(Combo Guard/Lehigh), Allen Crabbe(Shooting Guard/California), Jeff Withey(Center/Kansas), Grant Jarrett(Power Forward/Arizona), Marko Todorovic(Power Forward-Center/Montenegro)

Die Blazers haben verstanden, dass es in diesem Draft nur darum geht den bestmöglichen Spieler zu wählen und dann später darüber nachzudenken.

Mit McCollum geht man den Weg, den man voriges Jahr mit Rookie of the Year Damien Lillard schon ging und wählt einen Spieler aus einer kleineren Conference.
Er dürfte für Punkte von der Bank aus sorgen – genau da haperte es ungemein im vorigen Jahr – und sowohl auf Point als auch auf Shooting Guard spielen.
Mit Crabbe gibt es einen der besten Schützen im Draft und auch dieser dürfte für Punkte von der Bank sorgen.
Withey ist ein guter Verteidiger, der auch Rebounds greift und in diesem Aspekt helfen wird.
Jarrett ist ein Projekt und ein neumodiger Power Forward, der eher für Distanzwürfe steht.
Todorovic ist ein internationales Projekt, welches sicherlich zunächst in Europa weiter reifen dürfte.

Sacramento Kings

Ben McLemore(Shooting Guard/Kansas), Ray McCollum(Point Guard/Detroit)

Die Kings freuten sich ein Loch in den Bauch, da McLemore bis an Nummer sieben rutschte und wählten ihn sofort.
McCollum ist ein talentierter Point Guard, der dem Team sofort helfen könnte.

San Antonio Spurs

Liveo Jean-Charles(Small Forward-Power Forward/Frankreich), DeShaun Thomas(Small Forward/Ohio State)

Die Spurs überraschten mit der Wahl von Jean-Charles in Runde eins, dürfen aber dank ihrer großen Erfolge mit internationalen Spielern zunächst keinen Druck dafür erwarten.
Thomas könnte sich zu einem Rollenspieler entwickeln, der für Rebounds sorgt.

Toronto Raptors

Die Raptors hatten keinen Draft Pick und konnten auch keinen per Trade an Land ziehen.

Utah Jazz

Trey Burke(Point Guard/Michigan), Rudy Gobert(Center/Frankreich), Raul Neto(Point Guard/Brasilien)

Die Jazz benötigten unbedingt Hilfe auf der Point Guard Position und konnten mit Burke den wohl besten Spieler auf dieser Position ergattern.
Mit Gobert bekommt man ein Projekt auf der Center Position, der die wahrscheinlichen Abgänge von Al Jefferson und Paul Millsap mit auffangen soll.
Neto dürfte zunächst noch in Europa bleiben, ist aber ebenfalls ein interessantes Talent auf der Point Guard Position.

Washington Wizards

Otto Porter(Small Forward/Georgetown), Glenn Rice Jr.(Shooting Guard/D-League)

Die Wizards machten genau das was alle von ihnen erwarteten und wählten Small Forward Porter an dritter Stelle.
Mit Rice Jr. bekommt man einen talentierten Schützen, der voriges Jahr in der D-League schon überzeugte.


Trades

Neben den Draft Picks sind es natürlich auch die Trades, die den Tag des NBA Draft dominieren. Und auch dieses Jahr waren die Teams wieder aktiv.

Denver und Memphis

Nuggets traden –> Kosta Koufos
Nuggets bekommen –> Darrell Arthuer, 55. Draft Pick(Joffrey Lauvergne)

Grizzlies traden –> Darrell Arthuer, 55. Draft Pick(Joffrey Lauvergne)
Grizzlies bekommen –> Kosta Koufos

New Orleans und Philadelphia

Pelicans traden –> Nerlens Noel, 2014 First Round Pick(top 5 geschützt)
Pelicans erhalten –> Jrue Holiday

76ers traden –> Jrue Holiday
76ers erhalten –> Nerlens Noel, 2014 First Round Pick(top 5 geschützt)

Boston und Brooklyn

Celtics traden –> Kevin Garnett, Paul Pierce, Jason Terry
Celtics erhalten –> Gerald Wallace, Kris Humphries, Marshon Brooks, Kris Joseph, Keith Bogans, drei First Round Picks(2014, 2016, 2018)

Nets traden –> Gerald Wallace, Kris Humphries, Marshon Brooks, Kris Joseph, Keith Bogans, drei First Round Picks(2014, 2016, 2018)
Nets erhalten –> Kevin Garnett, Paul Pierce, Jason Terry

Es zeigt sich, vor allem durch den Celtics/Nets Trade klar, dass sich die Liga in der nächsten Saison wohl in zwei Gruppen teilen dürfte.
Die eine, wie die Nets, versucht aufs Ganze zu gehen und den Titel zu holen, während die andere Hälfte eher darauf bedacht ist einen Umbruch zu starten und genügend Spiele zu verlieren, um einen hohen Draft Pick zu ergattern.

Die Sixers zeigen hier, dass sie zur zweiten Gruppe gehören und dafür sogar ihren All-Star Point Guard hergeben.
Die Pelicans dürften dennoch nicht zur ersten Gruppe gehören, da der Westen sehr stark besetzt ist und man dennoch das ein oder andere Puzzleteil entfernt ist.

Danny Ainge arbeitet in Boston weiter daran den Neuaufbau voran zu treiben und dürfte sich jetzt als Ziel auferlegen Wallace, Humphries und die restlichen verbleibenden Veteranen für Talente und Draft Picks zu verhökern.

Alles in allem war der Draft dieses mal unheimlich spannend und mit vielen Trades gespickt, weswegen viele Mock Drafts, wie mein eigener, eher für die Mülltonne waren und man darf nun gespannt sein wie sich die Offseason entwickelt. Lange muss man darauf nicht warten, denn schon ab Montag 06:00 Uhr deutscher Zeit dürfen die Teams Free Agents kontaktieren.

So long, Silvio

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Mock Draft Version 1.0

1 – Cleveland Cavaliers -> Alex Len(Center/Maryland)

Die Cavs haben nun schon zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren den ersten Pick im Draft und werden sich genau da verstärken können, wo es ihnen am meisten fehlt.

Zwar hat man in Anderson Varejao schon einen guten Mann für diese Position, doch der ist auch schon 30 Jahre alt und glänzte zuletzt mehr mit Verletzungen, denn Leistung.

 

2 – Orlando Magic -> Nerlens Noel(Power Forward – Center/Kentucky)

Die Magic haben in Jahr eins nach Dwight Howard spüren müssen, wie hart der Beginn eines Neuanfangs ist. Zwar konnte Nikola Vucevic zeigen, dass er ein guter ist, aber dennoch könnte man noch mehr Talent unter den Körben gebrauchen. Und da Vucevic eher defensiv Probleme hat und Noel diese mit seiner Helpside Defense kaschieren könnte wäre das ein gutes Duo für die Zukunft.

 

3 – Washington Wizards Otto Porter(Small Forward/Georgetown)

Die Wizards wollten vorige Saison eigentlich schon in Richtung Playoffs angreifen, aber daraus wurde nichts, da Point Guard John Wall längerfristig ausfiel und auch Neuverpflichtung Nene nie in Schwung kam. Diese Saison soll alles anders werden und mit Porter könnte man das fehlende Puzzlestück bekommen, um endlich wieder unter die besten Acht der Eastern Conference zu gelangen.

 

4 – Charlotte Bobcats -> Ben McLemore(Shooting Guard/Kansas)

Die Bobcats können überall Hilfe gebrauchen und das vor allem unter den Körben. Da mit Len und Noel aber schon die beiden besten Spieler für diese Positionen weg sind verstärkt man sich auf der Position des Shooting Guards und formt damit ein gute Trio mit McLemore, Kemba Walker und Michael Kidd-Gilchrist.

 

5 – Phoenix Suns -> Anthony Bennett(Power Forward/UNLV)

Die Suns sind hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Eigentlich immer eine Mannschaft, die um die Playoffs mitspielt haben sie eingesehen, dass nur ein radikaler Umbruch helfen kann, wieder auf dieses Level zu kommen.

Nun hat man den fünften Pick und eine große Auswahl an Talenten. Mit Bennett bekommt man einen Spieler, der sowohl unter den Körben als auch von Außen Punkten kann und zudem noch ein starker Rebounder ist.

 

6 – New Orleans Pelicans -> Trey Burke(Point Guard/Michigan)

Die Pelicans sind seit dem Abgang von Chris Paul auf der Suche nach einem Nachfolger und auch wenn Greivis Vazques zuletzt gute Spiele ablieferte kann man sich die Chance auf Burke nicht entgehen lassen.  

Dieser ist ein starker Ballverteiler, der auch selbst für Punkte sorgen und somit seinem Team helfen kann.

 

7 – Sacramento Kings -> Michael Carter-Williams(Point Guard/Syracuse)

Die Kings konnten nun doch in Sacramento bleiben und haben schon über Jahre hinweg riesige Probleme auf der Point Guard Position. Isaiah Thomas zeigte zwar gute Ansätze, ist aber eher ein Scorer und viel besser als Sechster Mann von der Bank aus zu gebrauchen.

Carter-Williams hat zwar große Probleme mit dem Distanzwurf, dafür aber eine große Übersicht und dürfte daher sehr hilfreich für die Kings sein.

 

8 – Detroit Pistons -> CJ McCollum(Combo Guard/Lehigh)

Die Pistons haben mit Greg Monroe und Andre Drummond zwei sehr vielversprechende Spieler unter den Körben, brauchen jedoch jemanden, der diese auch einsetzt und durch seine Distanzwürfe Raum kreiert. Brandon Knight versucht das schon zwei Jahre, ist aber bisher eher unkonstant und viel besser auf der Shooting Guard Position zu gebrauchen.

 

McCollum ist auch ein Combo Guard, aber in der Lage den Spielaufbau zu übernehmen und dazu noch ein sehr starker Schütze von Außen.

 

9 – Minnesota Timberwolves -> Cody Zeller(Power Forward/Indiana)

Die Wolves haben mit Kevin Love und Nikola Pekovic zwei starke Spieler unter den Körben. Pekovic ist jedoch unrestricted Free Agent und dürfte sehr teuer werden. Mit Zeller bekommt man einen sehr talentierten Spieler, der sowohl auf Power Forward als auch auf Center spielen und zudem unter den Körben, als auch von Außen für Punkte sorgen kann.

 

10 – Portland Trailblazers -> Victor Oladipo(Shooting Guard/Indiana)

Die Blazers haben, bis auf die Center Position, eine gute erste Fünf, aber dann sieht es eher mau aus.  Daher sollte dieser Draft Pick, sofern er in Portland bleibt, dafür genutzt werden, um das Team zu verstärken, egal auf welcher Position.

Oladipo wurde bisher schon ab Nummer zwei eingestuft und wäre ein Top Griff an dieser Stelle.

 

11 – Philadelphia 76ers -> Steven Adams(Center/Pittsburgh)

Die Sixers haben eine grauenhafte Saison hinter sich, in der Andrew Bynum nicht die erhoffte Verstärkung darstellte, da er die komplette Saison verpasste. Selbst wenn man ihn längerfristig an den Klub bindet, Bynum ist Free Agent, wäre es sicher nicht verkehrt einen weiteren Spieler unter den Körben zu verpflichten.

Adams ist ein hoch talentierter Spieler, der an der University of Pittsburgh nicht sein volles Talent zeigen konnte, aber das Zeug dazu hat, einmal ein guter zu werden.

 

12 – Oklahoma City Thunder(von Toronto) -> Kelly Olynyk(Power Forward – Center/Gonzaga)

Die Thunder spielen Jahr für Jahr um die Playoffs und sind auch als Titelanwärter zu sehen, da sie Kevin Durant in ihren Reihen wissen. Unter den Körben hat man mit Serge Ibaka und Kendrick Perkins zwei gute Leute, die für Defense und Punkte(eher Ibaka) unter den Körben stehen.

Mit Olynyk bekommt man einen Spieler, der sowohl unter den Körben, als auch aus der Mitteldistanz für Punkte sorgen und daher die Möglichkeit des Pick & Pop in die Offensive einfließen lassen kann.

13 – Dallas Mavericks -> Giannis Adetokunbo(Small Forward/Griechanland)

Die Mavs verpassten zum ersten mal seit Ewigkeiten wieder die Playoffs und haben nun diesen Draft Pick. Viel lieber als ein Talent an dieser Stelle wäre ihnen, laut Gerüchten, aber wohl die Möglichkeit den Pick zu traden und dabei noch etwas Gehalt einzusparen.

Sollte das nicht gelingen, dann würde man wohl einen internationalen Spieler holen, um diesen noch ein paar Jahre in Europa zu lassen.

Adetokunbo wäre ein solcher Spieler, denn er braucht noch einige Zeit, um sein großes Talent zu verfeinern.

 

14 – Utah Jazz -> Shabazz Muhammad(Shooting Guad/UCLA)

Die Jazz brauchen weiter Hilfe, um wieder in die Playoffs zu kommen und sind vor allem auf der Point Guard Position sehr dünn besetzt. Dennoch können sie das Potential von Muhammad, der vor einige Monaten noch als Möglicher #1 Pick angesehen wurde, nicht übergehen und verpflichten daher den talentierten Scorer der UCLA Bruins.

 

15 – Milwaukee Bucks -> Kentavius Caldwell-Pope(Shooting Guard/Georgia)

Die Bucks brauchen Hilfe im Backcourt, da Monta Ellis unrestricted Free Agent und Brandon Jennings restricted Free Agent werden.

Mit Caldwell-Pope bekommt man einen sehr talentierten Shooting Guard, der vor allem defensiv schon zu überzeugen weiß und auch in der Offensive ordentlich an Potential besitzt.

 

16 – Boston Celtics -> Allen Crabbe(Shooting Guard/California)

Die Celtics stehen vor einem Umbruch und brauchen weitere Talente, um sich wieder nach oben zu arbeiten. Crabbe ist ein guter Shooting Guard, der vor allem mit seinem Distanzwurf überzeugt und es versteht sich ohne Ball zu bewegen.

 

17 – Atlanta Hawks -> Mason Plumlee(Power Forward-Center/Duke)

Die Hawks haben große Probleme unter den Körben und könnten Zaza Pachulia während der Free Agency verlieren.

Mit Plumlee bekommt man einen Spieler, der sofort helfen und Al Horford auch mehr Minuten auf seiner angestammten Position, der des Power Forward, verschaffen kann.

 

18 – Atlanta Hawks(von Houston) -> Lucas Nogueira(Center/Brasilien)

Mit Nogueira bekommen die Hawks einen weiteren Spieler für den Kampf unter den Brettern und zudem die Option ihn noch ein bis zwei Jahre in Europa zu lassen.

Wichtig wäre dies, da man dadurch etwas an Geld spart und damit mehr Resourcen hat, um einen der Top Free Agents zu ergattern.

 

19 – Cleveland Cavaliers(von L.A. Lakers) -> Sergey Karasev(Small Forward/Russland)

Die Cavs suchen schon länger einen guten Schützen auf der Position des Small Forward und werden in Karasev fündig.

Der Russe ist der Prototyp des Small Forward und vor allem durch seinen Distanzwurf ein passenden Puzzlestück im Rebuild der Cavs.

 

20 – Chicago Bulls -> Rudy Gobert(Center/Frankreich)

Die Bulls können Hilfe unter den Brettern gebrauchen und Gobert ist mit seinen unglaublich langen Armen wie gemacht dafür, um zu verteidigen und die Würfe der Gegner zu beeinflussen.

Damit könnte auch Joakim Noah wieder mehr Pausen bekommen, um dann für die Playoffs in besserer Verfassung zu sein.

 

21 – Utah Jazz(von Golden State) -> Shane Larkin(Point Guard/Miami)

Die Jazz brauchen unbedingt Hilfe auf der Positon des Point Guard, da sie für die kommende Saison noch keinen unter Vertrag haben.

Mit Larkin bekommt man den Wunschsspieler, der im Draft Workout überzeugte und durch seine Athletik auch seine körperlichen Nachteile wett machen sollte.

 

22 – Brooklyn Nets -> Dennis Schröder(Point Guard/Deutschland)

Die Nets werden mit CJ Watson wohl ihren Ersatzmann auf der Position des Point Guard verlieren und können hier nachrüsten.

Schröder ist ein hoch talentierter Spieler, der körperlich noch zulegen muss, um Deron Williams immer mehr Minuten an Pause gönnen zu können.

 

23 – Indiana Pacers -> Tim Hardaway Jr.(Shooting Guard/Michigan)

Die Pacers haben eine gute Mannschaft beisammen und konnten die Heat zu einem siebten Spiel in den Eastern Conference Finals zwingen.

Vor allem Roy Hibbert trumpfte auf und damit dieser auch weiterhin so aufspielen kann braucht es Raum unter den Körben und genau das bringt Hardaway Jr. mit seinem Sprungwurf.

 

24 – New York Knicks -> Jamal Franklin(Shooting Guard/San Diego State)

Die Knicks könnten JR Smith in diesem Sommer verlieren und müssen sich daher Gedanken machen, wie dieser zu ersetzen ware.

Mit Franklin bekommt man ein Talent auf dieser Position, der sich ohne größeren Druck entwickeln und später mehr Minuten ergattern könnte.

 

25 – Los Angeles Clippers -> Myck Kabongo(Point Guard/Texas)

Die Clippers müssen die Bank wieder mit günstigen Alternativen verstärken und da kommt ein spatter First Round Pick wie gerufen.  Aktuell hat man zwar mit Chris Paul und Eric Bledsoe wohl das Top Duo der Liga auf dieser Position, aber Paul ist Free Agent und Bledsoe in der gesamten Liga begehrt.

Heißt also, bleibt Paul, dann geht Bledsoe per Trade und sollte Paul gehen, dann wird Bledsoe zum Starter. Genau deswegen braucht es einen Ersatzmann und mit Kabongo könnte man einen guten Griff tätigen.

Dieser wird aktuell zwar fast überall in der Mitte der zweiten Runde angesiedelt, ist aber sehr talentiert und auch nur da, weil er fast die komplette letzte Saison verpasste, da die NCAA ihm einen Strich durch die Rechnung machte.

 

26 – Minnesota Timberwolves -> Ricky Ledo(Shooting Guard/Providence)

Die Wolves brauchen Hilfe auf der Shooting Guard Position, da das Experiment Brandon Roy fehl  schlug und dieser nun endgültig das Karriereende anstrebt.

Mit Ledo bekommt man einen talentierten Spieler, der wohl nur so spät zu haben ist, da er die komplette Saison aufgrund einer NCAA Sperre verpasste.

 

27 – Denver Nuggets -> Reggie Bullock(Shooting Guard-Small Forward/North Carolina)

Die Nuggets könnten Andre Igoudala verlieren und müssen zudem auf Danilo Gallinari noch eine Weile verzichten.

Mit Bullock bekommt man einen guten Verteidiger, der auch stark aus der Distanz ist.

 

28 – San Antonio Spurs -> Jeff Withey(Center/Kansas)

Die Spurs scheiterten knapp an den Heat in den Finals und brauchen jede erdenkliche Verjüngung. Mit Withey bekommt man einen soliden Center, der Tim Duncan noch mehr Pause geben und das Team vor allen in der Defensive verstärken kann.

 

29 – Oklahoma City Thunder -> Tony Mitchell(Power Forward/North Texas)

Auch hier gilt für die Thunder, bestmöglicher Spieler, egal welche Position dieser begleitet.

Mit Mitchell bekommt man einen Power Forward, der sehr athletisch ist und dem Team auch defensiv helfen kann.

 

30 – Phoenix Suns(von Miami) -> Tony Snell(Small Forward/New Mexico)

Die Suns brauchen jede erdenkliche Hilfe und konnten mit Bennett schon unter den Brettern für Verstärkung sorgen.

Mit Snell bekommt man einen gefährlichen Schützen, der sehr athletisch ist und daher sehr gut ins schnelle Spiel rund um Point Guard Goran Dragic passt.