Neuigkeiten in Sachen Free Agency

Nachdem die ersten Entscheidungen schnell gefallen sind, konnten auch weitere Free Agents ein neues zu Hause finden. Bei anderen hingegen dauert es noch ein wenig, während bei den Rollenspielern oder Veteranen wohl nicht vor nächster Woche mit richtigen Angeboten angeklopft werden dürfte.

Hier der zweite Teil des Überblicks.

Dwight Howard traf sich mit fünf Teams und obwohl die Houston Rockets jedem erzählen, dass sie sich große Chancen ausrichten könnte es sein, dass es einen anderen geben wird, der sich freut.
Die Golden State Warriors sollen sehr aktiv sein und versuchen Spieler zu traden, um finanziellen Spielraum für eine Verpflichtung von Howard zu schaffen.
Falls das nicht klappt, dann sollen die Lakers sogar darüber nachdenken einen Sign-and-Trade zu machen, bei dem dann Spieler wie Klay Thompson, Harrison Barnes oder Steph Curry, im Paket mit Andrew Bogut, nach Los Angeles kommen sollen.

Mark Heisler ‏@MarkHeisler 5h

OMG this could happen: #Laker source told me they’d consider Barnes or Klay or Curry+Bogut+No. 1 for #D!2. GS hasn’t yet offered HB/KT or SC

Mark Heisler ‏@MarkHeisler 5h

ICYMI: If #Warriors trying to clear $20M–hard, or impossible–#Lakers likely turned down S&T because GS didn’t offer Klay, Curry or Barnes

Mark Heisler ‏@MarkHeisler 5h

One thing I know I didn’t yesterday: #Laker source says they would deal w/#Warriors if price is right… BTW, that Mark Jackson is something

Mark Heisler ‏@MarkHeisler 3h

Source close to #Warriors says they would trade Barnes (+No. 1, Bogut) for #D12… Likeliest scenario: #Lakers asked for Curry, or Barnes+Klay

Mal schauen ob daraus wirklich etwas wird, oder es sich wieder einmal um ein schönes Sommermärchen handelt.
Das Gute daran ist jedoch, dass es nicht mehr allzu lange dauern dürfte, bevor wir es wissen werden, denn Howard will angeblich recht schnell – vielleicht schon heute – eine Entscheidung fällen.

Al Jefferson hat einen neuen Verein. Der Offensivstarke Low Post Spieler schaute sich auf dem Markt um und entschied sich für das Angebot der Charlotte Bobcats, welches ihm $41 Millionen innerhalb der nächsten drei Jahre einbringen wird. Zwar wird er mit den Bobcats um keine Titel spielen, aber das Geld ist halt sehr ordentlich und er bekommt zudem eine Option schon in zwei Jahren aus dem Vertrag auszusteigen.

Kyle Korver bleibt in Atlanta. Nachdem die Nets, Spurs und auch Bucks großes Interesse hatten konnte Korver sich das zunutze machen und einen Vertrag über vier Jahre und $24 Millionen bei den Hawks aushandeln.

Marco Belinelli
zieht weiter. Nachdem der italienische Shooting Guard zuletzt in Chicago spielte zog es ihn nun nach San Antonio, wo er beim Western Conference Champion einen Vertrag über zwei Jahre und $6 Millionen erhält.

Point Guard Pablo Prigioni konnte sich mit den New York Knicks über einen neuen Vertrag über drei Jahre und $6 Millionen einigen.

Die Toronto Raptors konnten auch einen Treffer in der Free Agency landen und verpflichten Julian Stone für die nächsten zwei Jahre.

Earl Clarke wird ein Cav. Der Forward der Lakers konnte gegen Ende der Saison überzeugen und sich dadurch einen neuen Vertrag erspielen. Nun zieht es ihn nach Ohio, wo er für zwei Jahre und $9 Millionen unterschreiben wird.

Die New Orleans Pelicans bekommen ihren Mann. Nachdem es schon einige Zeit Gerüchte darüber gab, dass Tyreke Evans nach New Orleans will hat es jetzt geklappt.
Man wird dem Guard einen Vertrag über vier Jahre und $44 Millionen geben und gemeinsam mit den Sacramento Kings und Portland Trailblazers einen Trade durchführen.
Die Pelicans bekommen Evans und die Rechte an Center Jeff Withey aus Portland, während Point Guard Greivis Vazques nach Sacramento geht und Center Robin Lopez in Portland ein neues zu Hause findet.

Die Bucks versuchen auch alles, um irgendwie ihr Geld an den Mann zu bringen und sollen mit Guard OJ Mayo in Gesprächen sein. Gerüchten zu Folge soll man sich in der Endphase der Verhandlungen befinden und Mayo für vier Jahre unter Vertrag nehmen.
Das Problem daran ist jedoch, dass dies seit einigen Tagen so berichtet wird und bisher noch keine Einigung erzielt wurde.
Daher bleibt abzuwarten, ob es wirklich geling den Guard zu verpflichten oder ob dieser, wie Kyle Korver, die Bucks einfach nur nutzt um einen guten Vertrag bei einem anderen Team zu bekommen.

Die Boston Celtics haben einen neuen Coach. Nachdem man Doc Rivers nach Los Angeles ziehen lies und den Umbruch per Trades einleitete konnte Danny Ainge nun endlich einen neuen Coach an Land ziehen.
Es handelt sich hierbei um Brad Stevens von der Butler University aus Indiana.
Der 36-jährige Stevens hatte vor kurzem erst seinen Vertrag bei Butler bis zum Jahr 2022 verlängert und war bei allen Colleges ein gefragter Mann.
Für ihn musste ein langer Vertrag her und Ainge hat keine Probleme damit ih für sechs Jahre unter Vertrag zu nehmen.

Alle weiteren Infos gibt es natürlich hier nachzulesen.

So long, Silvio

Der NBA Draft 2013 und seine Folgen

Nach einer Nacht, in der es viele Überraschungen und Tauschgeschäfte gab ist es nun an der Zeit uns erst einmal einen Überblick zu verschaffen.

Der Draft 2013 ist vorüber und hier gibt es die Übersicht über die Reihenfolge. Schauen wir uns nun an welche Spieler bei den verschiedenen Teams landeten.

Atlanta Hawks

Lucas Nogueira(Center/Brasilien), Dennis Schröder(Point Guard/Deutschland), Mike Muscala(Power Forward/Bucknell)

Die Hawks haben in der Free Agency einiges vor und hatten zudem jeweils zwei Draft Picks in der ersten und zweiten Runde.

Durch einen Trade mit den Celtics und Mavericks konnte man den talentierten Center Nogueira ergattern und mit einem der eigenen Picks den deutschen Point Guard Dennis Schröder. In Runde zwei gab es mit Muscala einen Forward der gut Werfen und Rebounds greifen kann.

Boston Celtics

Kelly Olynyk(Power Forward/Gonzaga), Colton Iverson(Center/Colorado State)

Die Celtics befinden sich im Umbruch und versuchen ein neues Team aufzubauen. Mit Olynyk und Iverson bekommt man Hilfe unter den Körben, aber das wird an diesem Tag eher weniger Fans interessieren. Mehr dazu später.

Brooklyn Nets

Mason Plumlee(Center/Duke)

Die Nets brauchen Hilfe unter den Körben, da Brook Lopez eher weniger dafür bekannt ist Rebounds zu holen und dazu auch weiterhin mit seiner Fußverletzung zu kämpfen hat.

Noch mehr Hilfe gab es per Trade, welcher später beleuchtet wird.

Charlotte Bobcats

Cody Zeller(Power Forward/Indiana)

Die Bobcats sind im vollen Rebuild und benötigten vor allem Hilfe unter den Brettern. Mit Zeller bekommt man einen athletischen Power Forward, der für Punkte und Rebounds sorgen kann. Dennoch ist es schon ein wenig verwunderlich dass man Nerlens Noel oder Ben McLemore hier nicht wählte oder zumindest ein paar Plätze nach unten tradete, um Zeller zu bekommen.

Chicago Bulls

Tony Snell(Small Forward/New Mexico), Erik Murphey(Power Forward/Florida)

Die Bulls benötigen Schützen und etwas mehr Hilfe unter den Körben und konnten genau dies abdecken. Snell ist zwar schmal wie ein Strich, aber dafür ein Top Schütze und dürfte von den Zuspielen eines Derrick Rose profitieren. Murphey ist ein guter Schütze von der Power Forward Position und greift sich zudem auch einige Rebounds.

Cleveland Cavaliers

Anthony Bennett(Power Forward/UNLV), Sergey Karasev(Small Forward/Russland), Carrick Felix(Shooting Guard-Small Forward/Arizona State)

Die Cavs überaschten alle und wählten Power Forward Bennett als ersten Spieler des Draft und das obwohl man mit Tristan Thompson schon einen sehr talentierten Spieler auf dieser Position hat. Karasev macht Sinn und passt, da er mit seinem Wurfgefühl für viel Platz sorgen und von den Pässen Kyrie Irvings profitieren kann. Felix ist ein guter Verteidiger der in den letzten Wochen immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zog.

Dallas Mavericks

Shane Larkin(Point Guard/Miami), Ricky Ledo(Shooting Guard/Providence)

Die Mavericks tradeten ein wenig nach unten, sparten dabei Geld und bekamen eine Verbesserung auf der Point Guard Position. Ledo ist ein Projekt, welches viel Talent besitzt und sich wohl zunächst einmal in der D-League beweisen darf.

Denver Nuggets

Erick Green(Point Guard/Virginia Tech), Joffrey Lauvergne(Power Forward-Center/Frankreich)

Die Nuggets hatten zwar einen First Round Pick, entschlossen sich aber dazu diesen zu traden und einen günstigen Spieler in der zweiten Runde zu wählen. Die Wahl fiel auf Green, der dafür bekannt ist Punkte am Fließband liefern zu können.
Lauvergne ist ein Projekt, das man spät in Runde zwei gerne eingeht.

Detroit Pistons

Kontavius Caldwell-Pope(Shooting Guard/Georgia), Tony Mitchell(Power Forward/New Mexico), Peyton Siva(Point Guard/Louisville)

Die Pistons hatten die Chance auf Trey Burke, entschieden sich dann jedoch für das Potential von Caldwell-Pope und belassen Brandon Knight auf der Point Guard Position. Mitchell ist einer der sowohl Small als auch Power Forward spielen kann und Siva könnte sich zu einem Backup auf Point Guard entwickeln.

Golden State Warriors

Nemanja Nedovic(Point Guard-Shooting Guard/Serbien)

Die Warriors hatten eigentlich keinen Draft Pick, entschieden sich aber dazu einen per Trade zu holen, um diesen dann mit den Suns zu tauschen. An 30. Stelle wählte man dann Nedovic, der helfen soll Curry und Thompson zu entlasten.

Houston Rockets

Isaiah Canaan(Point Guard/Murray State)

Die Rockets wählten Canaan in der zweiten Runde und hoffen so Jeremy Lin mehr Pausen geben zu können.

Indiana Pacers

Solomon Hill(Small Forward/Arizona)

Wie schon im vorigen Draft(Miles Plumlee) überraschten die Pacers mit einem Spieler, der eigentlich nirgendwo in der ersten Runde erwartet wurde.
Hill ist ein solider Spieler, der vier Jahre am College verbrachte und sowohl auf Small als auch auf Power Forward agieren kann.

Los Angeles Clippers

Reggie Bullock(Small Forward-Shooting Guard/North Carolina)

Die Clippers benötigen unbedingt Hilfe auf dem Flügel. Bullock bringt genau das mit, da er solide verteidigt, ordentlich Rebounds greift und zudem auch ein guter Schütze von Außen ist.

Los Angeles Lakers

Ryan Kelly(Power Forward/Duke)

Die Lakers hatten nur einen Pick in der zweiten Runde und entschieden sich für den guten Schützen auf der Power Forward Positon.


Memphis Grizzlies

Jamal Franklin(Shooting Guard/San Diego State)

Die Grizzlies hatten eigentlich nur einen Draft PIck in Runde zwei, konnten aber per Trade einen weiteren ergattern.


Miwaukee Bucks

Giannis Adetokunbo(Small Forward/Griechenland), Nate Wolters(Point Guard/South Dakota State)

Gestartet mit jeweils einem Pick in Runde eins und zwei gab man zunächst den Pick der zweiten Runde her. Später einigte man sich jedoch mit den Philadelphia 76ers darauf, den 38. Pick zu ergattern und bekam damit Nate Wolters.
Zudem zeigte man sich, eher ungewöhnlich für das Front Office der Bucks, bereit aufs Ganze zu gehen und auch das Risiko nicht zu scheuen, in dem man den griechischen Small Forward zog und damit bewusst in Kauf nahm, dass dieser etwas länger brauchen dürfte.

Minnesota Timberwolves

Shabazz Muhammad(Shooting Guard/UCLA), Gorgui Dieng(Center/Louisville), Lorenzo Brown(Point Guard/North Carolina State), Bojan Dubjevic(Power Forward-Center/Serbien)

Die Wolves wählten zunächst Trey Burke an neunter Stelle, schickten diesen aber sofort nach Utah, um den 14. und 21. Pick zu bekommen. Dort holte man mit Muhammad und Dieng zwei Spieler, die Positionen begleiten, welche die Wolves abdecken müssen. Mit Brown bekommt man ein Projekt, bei welchem man noch nicht weiß ob er Point oder Shooting Guard ist und Dubjevic dürfte zunächst in Europa mehr Spielpraxis sammeln.

New Orleans Pelicans

Pierre Jackson(Point Guard/Baylor)

Die Pelicans hatten den sechsten Pick, entschieden sich jedoch für einen Trade mit den 76ers. In Runde zwei gab es mit Jackson einen talentierten Point Guard, der um Minuten in der Rotation kämpfen sollte.

New York Knicks

Tim Hardaway Jr.(Shooting Guard/Michigan)

Die Knicks könnten JR Smith verlieren und sicherten sich mit Hardaway Jr. einen starken Schützen auf der Shooting Guard Position.

Oklahoma City Thunder

Steven Adams(Center/Pittsburgh), Andre Roberson(Power Forward/Colorado), Alex Abrines(Shooting Guard/Spanien)

Die Thunder holten sich mit Adams einen Ersatzmann für die Center Positon, der aber noch etwas an Zeit brauchen wird. Roberson ist ein außergewöhnlich guter Rebounder, wenn auch etwas zu klein für die Power Forward Positon. Mit Abrines bekommt man ein Projekt, welches zunächst in Europa geparkt werden kann.

Orlando Magic

Victor Oladipo(Shooting Guard/Indiana), Romero Osby(Small Forward-Power Forward/Oklahoma)

Die Magic bekommen mit Oladipo einen harten Arbeiter, der sich Jahr für Jahr verbesserte und jetzt in der Lage sein dürfte die Shooting Guard Positon für mehrere Jahre zu besetzen. Osby ist ein Talent, welches sich vielleicht zu einem Rotationsspieler entwickeln kann.

Philadelphia 76ers

Nerlens Noel(Power Forward/Kentucky), Michael Carter-Williams(Point Guard/Syracuse), Arslan Kazemi(Power Forward/Oregon)

Die Sixers haben den Rebuild eingeleitet und daher kein Problem damit Noel, der eigentlich viel höher eingestuft wurde, zu wählen und bis Dezember oder länger auf sein Debüt zu warten. Mit Carter-Williams haben sie einen neuen Point Guard, der aber einige Fragezeichen(Wurf, Verteidigung) mitbringt und sich erst einmal beweisen muss.
Der Steal hier könnte Kazemi sein, der in Oregon zeigte, dass er von allem etwas kann und vor allem Rebounds ohne Ende greift.


Phoenix Suns

Alex Len(Center(Maryland), Archie Goodwin(Shooting Guard/Kentucky), Alex Oriakhi(Power Forward-Center/Missouri)

Die Suns hatten die Chance auf Noel, entschieden sich jedoch für den talentierten Ukrainer Len, der auf Jahre die Center Positon verstärken soll. Mit Goodwin bekommt man ein Talent auf der Shooting Guard Position, welches aber noch einiges lernen muss.
Oriakhi könnte ein solider Backup werden, der für Rebounds und Defensive steht.


Portland Trailblazers

CJ McCollum(Combo Guard/Lehigh), Allen Crabbe(Shooting Guard/California), Jeff Withey(Center/Kansas), Grant Jarrett(Power Forward/Arizona), Marko Todorovic(Power Forward-Center/Montenegro)

Die Blazers haben verstanden, dass es in diesem Draft nur darum geht den bestmöglichen Spieler zu wählen und dann später darüber nachzudenken.

Mit McCollum geht man den Weg, den man voriges Jahr mit Rookie of the Year Damien Lillard schon ging und wählt einen Spieler aus einer kleineren Conference.
Er dürfte für Punkte von der Bank aus sorgen – genau da haperte es ungemein im vorigen Jahr – und sowohl auf Point als auch auf Shooting Guard spielen.
Mit Crabbe gibt es einen der besten Schützen im Draft und auch dieser dürfte für Punkte von der Bank sorgen.
Withey ist ein guter Verteidiger, der auch Rebounds greift und in diesem Aspekt helfen wird.
Jarrett ist ein Projekt und ein neumodiger Power Forward, der eher für Distanzwürfe steht.
Todorovic ist ein internationales Projekt, welches sicherlich zunächst in Europa weiter reifen dürfte.

Sacramento Kings

Ben McLemore(Shooting Guard/Kansas), Ray McCollum(Point Guard/Detroit)

Die Kings freuten sich ein Loch in den Bauch, da McLemore bis an Nummer sieben rutschte und wählten ihn sofort.
McCollum ist ein talentierter Point Guard, der dem Team sofort helfen könnte.

San Antonio Spurs

Liveo Jean-Charles(Small Forward-Power Forward/Frankreich), DeShaun Thomas(Small Forward/Ohio State)

Die Spurs überraschten mit der Wahl von Jean-Charles in Runde eins, dürfen aber dank ihrer großen Erfolge mit internationalen Spielern zunächst keinen Druck dafür erwarten.
Thomas könnte sich zu einem Rollenspieler entwickeln, der für Rebounds sorgt.

Toronto Raptors

Die Raptors hatten keinen Draft Pick und konnten auch keinen per Trade an Land ziehen.

Utah Jazz

Trey Burke(Point Guard/Michigan), Rudy Gobert(Center/Frankreich), Raul Neto(Point Guard/Brasilien)

Die Jazz benötigten unbedingt Hilfe auf der Point Guard Position und konnten mit Burke den wohl besten Spieler auf dieser Position ergattern.
Mit Gobert bekommt man ein Projekt auf der Center Position, der die wahrscheinlichen Abgänge von Al Jefferson und Paul Millsap mit auffangen soll.
Neto dürfte zunächst noch in Europa bleiben, ist aber ebenfalls ein interessantes Talent auf der Point Guard Position.

Washington Wizards

Otto Porter(Small Forward/Georgetown), Glenn Rice Jr.(Shooting Guard/D-League)

Die Wizards machten genau das was alle von ihnen erwarteten und wählten Small Forward Porter an dritter Stelle.
Mit Rice Jr. bekommt man einen talentierten Schützen, der voriges Jahr in der D-League schon überzeugte.


Trades

Neben den Draft Picks sind es natürlich auch die Trades, die den Tag des NBA Draft dominieren. Und auch dieses Jahr waren die Teams wieder aktiv.

Denver und Memphis

Nuggets traden –> Kosta Koufos
Nuggets bekommen –> Darrell Arthuer, 55. Draft Pick(Joffrey Lauvergne)

Grizzlies traden –> Darrell Arthuer, 55. Draft Pick(Joffrey Lauvergne)
Grizzlies bekommen –> Kosta Koufos

New Orleans und Philadelphia

Pelicans traden –> Nerlens Noel, 2014 First Round Pick(top 5 geschützt)
Pelicans erhalten –> Jrue Holiday

76ers traden –> Jrue Holiday
76ers erhalten –> Nerlens Noel, 2014 First Round Pick(top 5 geschützt)

Boston und Brooklyn

Celtics traden –> Kevin Garnett, Paul Pierce, Jason Terry
Celtics erhalten –> Gerald Wallace, Kris Humphries, Marshon Brooks, Kris Joseph, Keith Bogans, drei First Round Picks(2014, 2016, 2018)

Nets traden –> Gerald Wallace, Kris Humphries, Marshon Brooks, Kris Joseph, Keith Bogans, drei First Round Picks(2014, 2016, 2018)
Nets erhalten –> Kevin Garnett, Paul Pierce, Jason Terry

Es zeigt sich, vor allem durch den Celtics/Nets Trade klar, dass sich die Liga in der nächsten Saison wohl in zwei Gruppen teilen dürfte.
Die eine, wie die Nets, versucht aufs Ganze zu gehen und den Titel zu holen, während die andere Hälfte eher darauf bedacht ist einen Umbruch zu starten und genügend Spiele zu verlieren, um einen hohen Draft Pick zu ergattern.

Die Sixers zeigen hier, dass sie zur zweiten Gruppe gehören und dafür sogar ihren All-Star Point Guard hergeben.
Die Pelicans dürften dennoch nicht zur ersten Gruppe gehören, da der Westen sehr stark besetzt ist und man dennoch das ein oder andere Puzzleteil entfernt ist.

Danny Ainge arbeitet in Boston weiter daran den Neuaufbau voran zu treiben und dürfte sich jetzt als Ziel auferlegen Wallace, Humphries und die restlichen verbleibenden Veteranen für Talente und Draft Picks zu verhökern.

Alles in allem war der Draft dieses mal unheimlich spannend und mit vielen Trades gespickt, weswegen viele Mock Drafts, wie mein eigener, eher für die Mülltonne waren und man darf nun gespannt sein wie sich die Offseason entwickelt. Lange muss man darauf nicht warten, denn schon ab Montag 06:00 Uhr deutscher Zeit dürfen die Teams Free Agents kontaktieren.

So long, Silvio