Neuigkeiten in Sachen Free Agency

Nachdem die ersten Entscheidungen schnell gefallen sind, konnten auch weitere Free Agents ein neues zu Hause finden. Bei anderen hingegen dauert es noch ein wenig, während bei den Rollenspielern oder Veteranen wohl nicht vor nächster Woche mit richtigen Angeboten angeklopft werden dürfte.

Hier der zweite Teil des Überblicks.

Dwight Howard traf sich mit fünf Teams und obwohl die Houston Rockets jedem erzählen, dass sie sich große Chancen ausrichten könnte es sein, dass es einen anderen geben wird, der sich freut.
Die Golden State Warriors sollen sehr aktiv sein und versuchen Spieler zu traden, um finanziellen Spielraum für eine Verpflichtung von Howard zu schaffen.
Falls das nicht klappt, dann sollen die Lakers sogar darüber nachdenken einen Sign-and-Trade zu machen, bei dem dann Spieler wie Klay Thompson, Harrison Barnes oder Steph Curry, im Paket mit Andrew Bogut, nach Los Angeles kommen sollen.

Mark Heisler ‏@MarkHeisler 5h

OMG this could happen: #Laker source told me they’d consider Barnes or Klay or Curry+Bogut+No. 1 for #D!2. GS hasn’t yet offered HB/KT or SC

Mark Heisler ‏@MarkHeisler 5h

ICYMI: If #Warriors trying to clear $20M–hard, or impossible–#Lakers likely turned down S&T because GS didn’t offer Klay, Curry or Barnes

Mark Heisler ‏@MarkHeisler 5h

One thing I know I didn’t yesterday: #Laker source says they would deal w/#Warriors if price is right… BTW, that Mark Jackson is something

Mark Heisler ‏@MarkHeisler 3h

Source close to #Warriors says they would trade Barnes (+No. 1, Bogut) for #D12… Likeliest scenario: #Lakers asked for Curry, or Barnes+Klay

Mal schauen ob daraus wirklich etwas wird, oder es sich wieder einmal um ein schönes Sommermärchen handelt.
Das Gute daran ist jedoch, dass es nicht mehr allzu lange dauern dürfte, bevor wir es wissen werden, denn Howard will angeblich recht schnell – vielleicht schon heute – eine Entscheidung fällen.

Al Jefferson hat einen neuen Verein. Der Offensivstarke Low Post Spieler schaute sich auf dem Markt um und entschied sich für das Angebot der Charlotte Bobcats, welches ihm $41 Millionen innerhalb der nächsten drei Jahre einbringen wird. Zwar wird er mit den Bobcats um keine Titel spielen, aber das Geld ist halt sehr ordentlich und er bekommt zudem eine Option schon in zwei Jahren aus dem Vertrag auszusteigen.

Kyle Korver bleibt in Atlanta. Nachdem die Nets, Spurs und auch Bucks großes Interesse hatten konnte Korver sich das zunutze machen und einen Vertrag über vier Jahre und $24 Millionen bei den Hawks aushandeln.

Marco Belinelli
zieht weiter. Nachdem der italienische Shooting Guard zuletzt in Chicago spielte zog es ihn nun nach San Antonio, wo er beim Western Conference Champion einen Vertrag über zwei Jahre und $6 Millionen erhält.

Point Guard Pablo Prigioni konnte sich mit den New York Knicks über einen neuen Vertrag über drei Jahre und $6 Millionen einigen.

Die Toronto Raptors konnten auch einen Treffer in der Free Agency landen und verpflichten Julian Stone für die nächsten zwei Jahre.

Earl Clarke wird ein Cav. Der Forward der Lakers konnte gegen Ende der Saison überzeugen und sich dadurch einen neuen Vertrag erspielen. Nun zieht es ihn nach Ohio, wo er für zwei Jahre und $9 Millionen unterschreiben wird.

Die New Orleans Pelicans bekommen ihren Mann. Nachdem es schon einige Zeit Gerüchte darüber gab, dass Tyreke Evans nach New Orleans will hat es jetzt geklappt.
Man wird dem Guard einen Vertrag über vier Jahre und $44 Millionen geben und gemeinsam mit den Sacramento Kings und Portland Trailblazers einen Trade durchführen.
Die Pelicans bekommen Evans und die Rechte an Center Jeff Withey aus Portland, während Point Guard Greivis Vazques nach Sacramento geht und Center Robin Lopez in Portland ein neues zu Hause findet.

Die Bucks versuchen auch alles, um irgendwie ihr Geld an den Mann zu bringen und sollen mit Guard OJ Mayo in Gesprächen sein. Gerüchten zu Folge soll man sich in der Endphase der Verhandlungen befinden und Mayo für vier Jahre unter Vertrag nehmen.
Das Problem daran ist jedoch, dass dies seit einigen Tagen so berichtet wird und bisher noch keine Einigung erzielt wurde.
Daher bleibt abzuwarten, ob es wirklich geling den Guard zu verpflichten oder ob dieser, wie Kyle Korver, die Bucks einfach nur nutzt um einen guten Vertrag bei einem anderen Team zu bekommen.

Die Boston Celtics haben einen neuen Coach. Nachdem man Doc Rivers nach Los Angeles ziehen lies und den Umbruch per Trades einleitete konnte Danny Ainge nun endlich einen neuen Coach an Land ziehen.
Es handelt sich hierbei um Brad Stevens von der Butler University aus Indiana.
Der 36-jährige Stevens hatte vor kurzem erst seinen Vertrag bei Butler bis zum Jahr 2022 verlängert und war bei allen Colleges ein gefragter Mann.
Für ihn musste ein langer Vertrag her und Ainge hat keine Probleme damit ih für sechs Jahre unter Vertrag zu nehmen.

Alle weiteren Infos gibt es natürlich hier nachzulesen.

So long, Silvio

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Erste Entscheidungen der Free Agency 2013

Seit mehr als zwei Tagen dürfen Teams mit den jeweiligen Spielern sprechen, die nicht mehr unter Vertrag stehen, und es hat sich schon einiges getan.

Der größte Fisch im Becken – Dwight Howard – wird sich nach den Gesprächen mit den Dallas Mavericks, Atlanta Hawks, Los Angeles Lakers, Golden State Warriors und Houston Rockets innerhalb der nächsten Woche entscheiden.

Dennoch gibt es viel neues zu berichten, denn die Teams sind natürlich aktiv und versuchen sich entweder für die kommende Saison zu verstärken, oder aber einen Neuaufbau einzuleiten, der durch möglichst viele Niederlagen eine Chance auf einen sehr hohen Draft Pick im starken Draft 2014 bringen soll.

Chris Paul
Der wohl aktuell beste Point Guard der Liga machte seine Entscheidung kurz und schmerzlos. Nachdem die Los Angeles Clippers mit Doc Rivers einen der Top Coaches an Land zogen und damit wieder zeigten, dass die alten Zeiten der sparsamen Clippers vorbei sind, brauchte er kaum Zeit für seine Entscheidung.

Er machte den interessierten Teams sofort klar, dass keiner vorbei zu kommen braucht, da er für weitere fünf Jahre und $107 Millionen bei den Clippers unterschreiben wird.

David West
Der ehemalige Mitspieler von Paul, damals bei den New Orleans Hornets, fühlt sich bei seinem aktuellen Team, den Indiana Pacers, sehr wohl und konnte sich jetzt mit ihnen auf eine Vertragsverlängerung von drei Jahren und $36 Millionen festlegen.

Thiago Splitter
Der brasilianische Centerspieler der Spurs hatte viele Angebote und soll bei den Portland Trailblazers ganz oben auf der Liste gestanden haben.

Dank dieser Bedrohung sahen sich die Spurs gezwungen tief in die Tasche zu greifen und daher soll er nun für die nächsten fünf Jahre satte $45 Millionen erhalten.

Martell Webster
Der ehemalige sechste Pick der Portland Trailblazers konnte in der vergangenen Saison endlich konstant Leistungen zeigen und sich somit für höhere Angebote empfehlen.

Auch hier entschied das aktuelle Team, die Washington Wizards, dass man den eigenen Spieler unbedingt halten müsse und statteten ihn daher mit einem Vertrag über vier Jahre und $22 Millionen aus.

Chase Budinger
Der athletische Small Forward der Minnesota Timberwolves konnte auch mal den Markt testen und kam dann zum Entschluss, dass die aktuelle Mannschaft auch die zukünftige sein soll.

Die Wolves lassen sich das satte $16 Millionen innerhalb der nächsten drei Jahre kosten.

CJ Watson
Der Ersatzmann von Deron Williams hat eine neue Heimat gefunden.

Nach einer guten Saison in Brooklyn kam das Angebot der Indiana Pacers gerade recht und er unterschreibt für zwei Jahre.

Mike Dunleavy Jr.
Der erfahrene Small Forward ist noch immer ein sehr effektiver Punktesammler und kann vor allem durch seinen guten Sprungwurf glänzen.

Das war den Bulls dann $6 Millionen über die nächsten beiden Spielzeiten wert, die Dunleavy gerne einstreichen dürfte.

Eric Maynor
Als solider Point Guard, der von der Bank aus kommt, konnte sich Maynor in Oklahoma City und Portland einen Namen machen.

In diesen Genuss werden nun die Wizards kommen, die ihm einen längerfristigen Vertrag geben werden.


Andrey Blatche

Der talentierte Power Forward spielte eine gute Saison in Brooklyn und empfahl sich für eine weitere Saison.
Dafür wird er $1,4 Millionen bekommen.


Toronto & New York

Die Knicks und Raptors konnten sich auf einen Trade einigen, der einen weiteren Punktesammler in den Big Apple bringt.

Der Italiener Andrea Bargnani wird zu den Knicks wechseln und im Gegenzug bekommen die Raptors Marcus Camby, Steve Novak, einen Erstrunden Pick und einen Zweitrunden Pick.

Bucks – Clippers – Suns
Nach langen Gesprächen und Gerüchten um Point Guard Eric Bledsoe scheint dieser nun ein neues Team zu bekommen.

Nachdem die Clippers in der Lage waren Chris Paul zu verlängern war fast jedem klar, dass Bledsoe bald ein anderes Trikot tragen würde. Nachdem er mit den Orlando Magic(Arron Afflalo), Toronto Raptors(DeMar DeRozan), Dallas Mavericks(OJ Mayo) und Milwaukee Bucks(JJ Redick) in Verbidung gebracht wurde gab es nun eine Einigung.

Die Clippers konnten mit den Milwaukee Bucks und Phoenix Suns eine Einigung erzielen und einen Trade einfädeln, der sowohl die Small Forward, als auch die Shooting Guard Position für mehrere Jahre abdeckt.

Hier die Übersicht:

Clippers traden: Eric Bledsoe, Caron Butler
Clippers bekommen: Jared Dudley, JJ Redick

Bucks traden: JJ Redick
Bucks bekommen: zwei Draft Picks in der zweiten Runde

Suns traden: Jared Dudley
Suns bekommen: Eric Bledsoe, Caron Butler

JJ Redick, der Free Agent ist, wird per Sign-and-Trade nach Los Angeles geschickt und dafür mit einem Vertrag über vier Jahre und $27 Millionen ausgestattet.

Gerüchte
Zu dieser Zeit des Jahres gibt es natürlich eine Menge an Gerüchten und daher ein kleiner Überblick.

Danny Granger und Gerald Green sollen anderen Teams angeboten werden, da die Pacers mit den Verlängerungen von David West und auch Paul George sonst in einen finanziellen Engpass kommen könnten.

Timofey Mozgov und die Denver Nuggets sind in Verhandlungen über einen neuen Vertrag.

Die Pacers lassen Tyler Hansbrough zum unrestricted Free Agent werden, damit sie Geld sparen können.

Elton Brand hat noch immer Interessenten und soll von den New York Knicks umworben sein.

Die Detroit Pistons scheinen aufs Ganze gehen zu wollen. Zum einen gab es schon Gespräche mit Andre Iguodala und Josh Smith und zum anderen soll man daran interessiert sein Point Guard Rajan Rondo aus Boston loszueisen. Gerüchten zu folge soll man sogar gewillt sein Greg Monroe und Brandon Knight dafür abzugeben.

Alle weiteren Neuigkeiten können hier nachgelesen werden.

So long, Silvio

Die Ruhe vor dem Sturm – Free Agency 2013

Ab Morgen früh 06:00 Uhr deutscher Zeit ist es soweit.
Die Teams dürfen mit Free Agents und deren Vertretern sprechen, um sie davon zu überzeugen für ihr Team zu spielen und ab dem 10.07.2013 einen Vertrag zu unterschreiben.

Wie jedes Jahr gibt es Spieler die viele Teams gerne hätten und andere, die erst einmal abwarten müssen, bevor Vertreter der Mannschaften auf sie zukommen. Chris Sheridan, ehemals ESPN, hat schon einmal die für ihn 50 besten Free Agents aufgelistet.

Hier nun einmal meine Einschätzung, zu den wichtigsten Spielern und deren möglichen Teams ab der nächsten Saison.

Dwight Howard(Center/Los Angeles Lakers)

Howard ist, sofern gesund, der wohl dominanteste Center der kompletten Liga und nur durch Foulspiel aufzuhalten. Nachdem er längere Zeit in Orlando seine Unzufriedenheit kund tat wurde er letzten Sommer zu den Lakers geschickt.

Dort angekommen funktionierte nicht allzu viel und auch das Zusammenspiel mit Kobe Bryant, sowie die Taktiken von Coach Mike D’Antoni sollen dazu beigetragen haben, dass er eher wieder das Weite sucht, anstatt längerfristig zu bleiben.

Daher werden sich einige Teams bei ihm vorstellen und versuchen ihn davon zu überzeugen die Lakers zu verlassen. Darunter sind Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks, die Houston Rockets, Atlanta Hawks, Golden State Warriors und sein aktuelles Team, die Los Angeles Lakers.

Wenn man Gerüchten glauben schenken darf, dann sollen die Mavs und Rockets die besten Chancen haben.

Tipp: –> Houston Rockets

Chris Paul(Point Guard/Los Angeles Clippers)

Die Clippers konnten Paul vor der Saison 2011/12 aus New Orleans loseisen und seitdem mehr Erfolge feiern, als in ihrer bisherigen Geschichte zusammen. Gemeinsam mit Blake Griffin formt er ein starkes Duo und hat es geschafft, dass das andere Team aus Los Angeles eine Attraktion für Free Agents und ein garantierter Playoffteilnehmer wurde.

Nachdem die Clippers Doc Rivers als Coach verpflichten konnten gilt seine Vertragsverlängerung als ein offenes Geheimnis.

Tipp: –> Los Angeles Clippers

Al Jefferson(Center/Utah Jazz)

Jefferson hat sich als einer der besten Low Post Scorer der NBA etabliert und sowohl in Boston, als auch in Minnesota oder Utah immer durchgesetzt. Nun ist er ein Free Agent und da die Jazz mit Derrick Favours einen talentierten Spieler auf dieser Position in den eigenen Reihen haben wird davon ausgegangen, dass Jefferson einen anderen Arbeitgeber finden wird.

Tipp: –> New Orleans Pelicans

David West(Power Forward/Indiana Pacers)

West zeigte auch diese Saison wieder, dass er ein sehr guter Rollenspieler ist, der immer wieder sein Team mit Punkten und Rebounds zu Siegen führen kann. Laut eigenen Aussagen möchte er gerne in Indiana bleiben und weiter versuchen mit den Pacers ins NBA Finale zu kommen.

Tipp: –> Indiana Pacers

Josh Smith(Power Forward/Atlanta Hawks)

Smith ist ein Überathlet, der immer wieder mit spektakulären Dunks die Leute aus den Sitzen bringen kann. Sein Spiel ist unheimlich vielseitig, da er sich viele Rebounds greift und Würfe blockt. Auf der anderen Seite nutzt er seine Agilität zu selten um unter den Körben zu Punkten und verlässt sich auf den Sprungwurf, der nicht wirklich sicher ist.

Tipp: –> Houston Rockets

Andre Iguodala(Small Forward/Denver Nuggets)

Iguodala ist der Prototyp eines Small Forward. Zwar ist er kein Punktesammler vor dem Herrn, dafür aber in der Lage das Spiel in allen Facetten zu bestimmen und vor allem defensiv ein Garant für das Team.
Da dies sein letzter großer Vertrag werden dürfte wird er noch einmal richtig abkassieren wollen und wohl nicht unbedingt darauf schauen, dass das Team sofort großen Erfolg haben kann.

Tipp: –> Detroit Pistons

Nikola Pekovic(Center/Minnesota Timberwolves)

Pekovic konnte die Verletzung von Kevin Love für sich nutzen, um eine starke Saison zu spielen und sich somit sehr interessant für andere Teams zu machen. Seine Stärken sind das Punkten unter den Körben und greifen von Rebounds. Da jedes Team einen guten Spieler auf der Center Position braucht dürfte er genügend Interessenten haben. Sein Status als restricted Free Agent dürfte ihn jedoch in Minneapolis halten.

Tipp: –> Minnesota Timberwolves

Paul Millsap(Power Forward/Utah Jazz)

Millsap ist der perfekte sechste Mann, der beide Positionen unter den Körben abdeckt und mit seinen Punkten und Rebounds dabei hilft das Team nach vorn zu bringen.
In den letzten Jahren spielte er für weitaus weniger als er Wert ist und dürfte nun versuchen einen guten Vertrag zu bekommen.
Die Jazz sind sicherlich daran interessiert ihn weiterhin an sich zu binden aber auch viele andere Teams dürften großes Interesse an ihm haben.
Da die Top Teams jedoch nicht genügend unter dem Salary Cap sind wären wohl nur Sign-and-Trades eine Möglichkeit.

Tipp: –> Utah Jazz

Monta Ellis(Shooting Guard/Milwaukee Bucks)

Ellis ist ein typischer Fall von einem Spieler, der am besten als Sechster Mann eingesetzt würde, sich selbst aber als viel mehr sieht und einige General Manager auch davon überzeugen dürfte.
Seine Wurfauswahl ist zweifelhaft und Defensive nicht vorhanden. Dennoch versteht er es den Ball in den Korb zu befördern und dürfte daher einen neuen Arbeitgeber finden.

Tipp: –> Sacramento Kings

Tyreke Evans(Shooting Guard/Sacramento Kings)

Vor gerade einmal drei Jahren war Evans in aller Munde, als er Rookie of the Year wurde und im Schnitt 20 Punkte, fünf Rebounds und fünf Assists auflegte. Heute, nachdem sein Rookie Vertrag ausgelaufen ist, ist er eines der größten Fragezeichen der aktuellen Free Agency.

Er hat zweifelsohne große Fähigkeiten, konnte bisher aber keinerlei Sprungwurf antrainieren und daher auch seine Leistungen der ersten Saison nicht mehr bestätigen.

Tipp: –> Milwaukee Bucks

Brandon Jennings(Point Guard/Milwaukee Bucks)

Die Bucks stehen diesen Sommer vor der Frage, ob man einen Rebuild einleiten oder ähnlich wie zuvor weitermachen soll.
Wenn man Besitzer Herb Kohls Meinung – Rebuild nur über meine Leiche – und die kürzere Vergangenheit, nur Mittelmaß seit unzähligen Jahren, kennt, dann kann es eigentlich nur eine Antwort geben.

Jennings konnte bisher noch nicht vollkommen zeigen, dass er ein Franchise Point Guard ist und ist vor allem mit seinen Würfen alles andere als Effektiv. Dennoch ließen die Bucks verlauten, dass sie alles mitgehen was geboten würde und dürften ihn daher behalten.

Tipp: –> Milwaukee Bucks

Jeff Teague(Point Guard/Atlanta Hawks)

Teague konnte sich in der abgelaufenen Saison endgültig als Starter der Hawks etablieren und spielte eine solide Saison. Nun ist er restricted Free Agent und hofft, sich durch die gute Spielzeit einen ordentlichen Vertrag verdient zu haben.
Die Hawks scheinen, sofern kein Wunder in der Free Agency geschieht, jedoch eher vor einem Rebuild zu stehen und haben gerade erst den deutschen Point Guard Dennis Schröder im Draft gewählt.
Dennoch dürfte man ihn behalten, wenn auch nur mit dem Qualifying Offer.

Tipp: –> Atlanta Hawks

Andrew Bynum(Center/Philadelphia 76ers)

Der hochtalentierte Center spielte nach dem Trade zu den Sixers keine einzige Minute und dürfte auch in Zukunft nicht das Trikot der Mannschaft aus der Stadt der brüderlichen Liebe überstreifen.

Trotz seiner Verletzungsprobleme und eher mittelmäßigen Einstellung zum Sport ist Bynum noch immer ein begehrter Spieler, der sicherlich bei jedem Team interessant wird, welches Dwight Howard nicht bekommt.

Tipp: –> Dallas Mavericks

Tony Allen(Shooting Guard/Memphis Grizzlies)

Der starke Verteidiger Allen hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der Grizzlies gearbeitet und will nun auch finanziell davon profitieren.
Da die Grizzlies eher sparsam sind könnte es gut sein, dass er sein Glück wo anders sucht.

Tipp: –> Minnesota Timberwolves

OJ Mayo(Shooting Guard/Dallas Mavericks)

Mayo kam mit riesigen Vorschussloorbeeren in die NBA und konnte bisher nicht vollkommen bestätigen, was damals in ihm gesehen wurde.
Dennoch ist er ein guter Punktesammler, der ordentlich verteidigt und als dritter Scorer in der Startformation gut zu gebrauchen ist.

Tipp: –> Phoenix Suns

Natürlich gibt es noch weitere Spieler, die einem Team helfen und wichtig werden können, aber über diese gibt es später etwas, wenn man mehr darüber Berichten kann.

Es ist also angerichtet, denn ab sofort werden die Gerüchte, Tweets und Artikel heiß laufen, welche erzählen welcher Free Agent sich welchem Team anschließt und wer mit wem einen Trade einfädeln will.

So long, Silvio

Der NBA Draft 2013 und seine Folgen

Nach einer Nacht, in der es viele Überraschungen und Tauschgeschäfte gab ist es nun an der Zeit uns erst einmal einen Überblick zu verschaffen.

Der Draft 2013 ist vorüber und hier gibt es die Übersicht über die Reihenfolge. Schauen wir uns nun an welche Spieler bei den verschiedenen Teams landeten.

Atlanta Hawks

Lucas Nogueira(Center/Brasilien), Dennis Schröder(Point Guard/Deutschland), Mike Muscala(Power Forward/Bucknell)

Die Hawks haben in der Free Agency einiges vor und hatten zudem jeweils zwei Draft Picks in der ersten und zweiten Runde.

Durch einen Trade mit den Celtics und Mavericks konnte man den talentierten Center Nogueira ergattern und mit einem der eigenen Picks den deutschen Point Guard Dennis Schröder. In Runde zwei gab es mit Muscala einen Forward der gut Werfen und Rebounds greifen kann.

Boston Celtics

Kelly Olynyk(Power Forward/Gonzaga), Colton Iverson(Center/Colorado State)

Die Celtics befinden sich im Umbruch und versuchen ein neues Team aufzubauen. Mit Olynyk und Iverson bekommt man Hilfe unter den Körben, aber das wird an diesem Tag eher weniger Fans interessieren. Mehr dazu später.

Brooklyn Nets

Mason Plumlee(Center/Duke)

Die Nets brauchen Hilfe unter den Körben, da Brook Lopez eher weniger dafür bekannt ist Rebounds zu holen und dazu auch weiterhin mit seiner Fußverletzung zu kämpfen hat.

Noch mehr Hilfe gab es per Trade, welcher später beleuchtet wird.

Charlotte Bobcats

Cody Zeller(Power Forward/Indiana)

Die Bobcats sind im vollen Rebuild und benötigten vor allem Hilfe unter den Brettern. Mit Zeller bekommt man einen athletischen Power Forward, der für Punkte und Rebounds sorgen kann. Dennoch ist es schon ein wenig verwunderlich dass man Nerlens Noel oder Ben McLemore hier nicht wählte oder zumindest ein paar Plätze nach unten tradete, um Zeller zu bekommen.

Chicago Bulls

Tony Snell(Small Forward/New Mexico), Erik Murphey(Power Forward/Florida)

Die Bulls benötigen Schützen und etwas mehr Hilfe unter den Körben und konnten genau dies abdecken. Snell ist zwar schmal wie ein Strich, aber dafür ein Top Schütze und dürfte von den Zuspielen eines Derrick Rose profitieren. Murphey ist ein guter Schütze von der Power Forward Position und greift sich zudem auch einige Rebounds.

Cleveland Cavaliers

Anthony Bennett(Power Forward/UNLV), Sergey Karasev(Small Forward/Russland), Carrick Felix(Shooting Guard-Small Forward/Arizona State)

Die Cavs überaschten alle und wählten Power Forward Bennett als ersten Spieler des Draft und das obwohl man mit Tristan Thompson schon einen sehr talentierten Spieler auf dieser Position hat. Karasev macht Sinn und passt, da er mit seinem Wurfgefühl für viel Platz sorgen und von den Pässen Kyrie Irvings profitieren kann. Felix ist ein guter Verteidiger der in den letzten Wochen immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zog.

Dallas Mavericks

Shane Larkin(Point Guard/Miami), Ricky Ledo(Shooting Guard/Providence)

Die Mavericks tradeten ein wenig nach unten, sparten dabei Geld und bekamen eine Verbesserung auf der Point Guard Position. Ledo ist ein Projekt, welches viel Talent besitzt und sich wohl zunächst einmal in der D-League beweisen darf.

Denver Nuggets

Erick Green(Point Guard/Virginia Tech), Joffrey Lauvergne(Power Forward-Center/Frankreich)

Die Nuggets hatten zwar einen First Round Pick, entschlossen sich aber dazu diesen zu traden und einen günstigen Spieler in der zweiten Runde zu wählen. Die Wahl fiel auf Green, der dafür bekannt ist Punkte am Fließband liefern zu können.
Lauvergne ist ein Projekt, das man spät in Runde zwei gerne eingeht.

Detroit Pistons

Kontavius Caldwell-Pope(Shooting Guard/Georgia), Tony Mitchell(Power Forward/New Mexico), Peyton Siva(Point Guard/Louisville)

Die Pistons hatten die Chance auf Trey Burke, entschieden sich dann jedoch für das Potential von Caldwell-Pope und belassen Brandon Knight auf der Point Guard Position. Mitchell ist einer der sowohl Small als auch Power Forward spielen kann und Siva könnte sich zu einem Backup auf Point Guard entwickeln.

Golden State Warriors

Nemanja Nedovic(Point Guard-Shooting Guard/Serbien)

Die Warriors hatten eigentlich keinen Draft Pick, entschieden sich aber dazu einen per Trade zu holen, um diesen dann mit den Suns zu tauschen. An 30. Stelle wählte man dann Nedovic, der helfen soll Curry und Thompson zu entlasten.

Houston Rockets

Isaiah Canaan(Point Guard/Murray State)

Die Rockets wählten Canaan in der zweiten Runde und hoffen so Jeremy Lin mehr Pausen geben zu können.

Indiana Pacers

Solomon Hill(Small Forward/Arizona)

Wie schon im vorigen Draft(Miles Plumlee) überraschten die Pacers mit einem Spieler, der eigentlich nirgendwo in der ersten Runde erwartet wurde.
Hill ist ein solider Spieler, der vier Jahre am College verbrachte und sowohl auf Small als auch auf Power Forward agieren kann.

Los Angeles Clippers

Reggie Bullock(Small Forward-Shooting Guard/North Carolina)

Die Clippers benötigen unbedingt Hilfe auf dem Flügel. Bullock bringt genau das mit, da er solide verteidigt, ordentlich Rebounds greift und zudem auch ein guter Schütze von Außen ist.

Los Angeles Lakers

Ryan Kelly(Power Forward/Duke)

Die Lakers hatten nur einen Pick in der zweiten Runde und entschieden sich für den guten Schützen auf der Power Forward Positon.


Memphis Grizzlies

Jamal Franklin(Shooting Guard/San Diego State)

Die Grizzlies hatten eigentlich nur einen Draft PIck in Runde zwei, konnten aber per Trade einen weiteren ergattern.


Miwaukee Bucks

Giannis Adetokunbo(Small Forward/Griechenland), Nate Wolters(Point Guard/South Dakota State)

Gestartet mit jeweils einem Pick in Runde eins und zwei gab man zunächst den Pick der zweiten Runde her. Später einigte man sich jedoch mit den Philadelphia 76ers darauf, den 38. Pick zu ergattern und bekam damit Nate Wolters.
Zudem zeigte man sich, eher ungewöhnlich für das Front Office der Bucks, bereit aufs Ganze zu gehen und auch das Risiko nicht zu scheuen, in dem man den griechischen Small Forward zog und damit bewusst in Kauf nahm, dass dieser etwas länger brauchen dürfte.

Minnesota Timberwolves

Shabazz Muhammad(Shooting Guard/UCLA), Gorgui Dieng(Center/Louisville), Lorenzo Brown(Point Guard/North Carolina State), Bojan Dubjevic(Power Forward-Center/Serbien)

Die Wolves wählten zunächst Trey Burke an neunter Stelle, schickten diesen aber sofort nach Utah, um den 14. und 21. Pick zu bekommen. Dort holte man mit Muhammad und Dieng zwei Spieler, die Positionen begleiten, welche die Wolves abdecken müssen. Mit Brown bekommt man ein Projekt, bei welchem man noch nicht weiß ob er Point oder Shooting Guard ist und Dubjevic dürfte zunächst in Europa mehr Spielpraxis sammeln.

New Orleans Pelicans

Pierre Jackson(Point Guard/Baylor)

Die Pelicans hatten den sechsten Pick, entschieden sich jedoch für einen Trade mit den 76ers. In Runde zwei gab es mit Jackson einen talentierten Point Guard, der um Minuten in der Rotation kämpfen sollte.

New York Knicks

Tim Hardaway Jr.(Shooting Guard/Michigan)

Die Knicks könnten JR Smith verlieren und sicherten sich mit Hardaway Jr. einen starken Schützen auf der Shooting Guard Position.

Oklahoma City Thunder

Steven Adams(Center/Pittsburgh), Andre Roberson(Power Forward/Colorado), Alex Abrines(Shooting Guard/Spanien)

Die Thunder holten sich mit Adams einen Ersatzmann für die Center Positon, der aber noch etwas an Zeit brauchen wird. Roberson ist ein außergewöhnlich guter Rebounder, wenn auch etwas zu klein für die Power Forward Positon. Mit Abrines bekommt man ein Projekt, welches zunächst in Europa geparkt werden kann.

Orlando Magic

Victor Oladipo(Shooting Guard/Indiana), Romero Osby(Small Forward-Power Forward/Oklahoma)

Die Magic bekommen mit Oladipo einen harten Arbeiter, der sich Jahr für Jahr verbesserte und jetzt in der Lage sein dürfte die Shooting Guard Positon für mehrere Jahre zu besetzen. Osby ist ein Talent, welches sich vielleicht zu einem Rotationsspieler entwickeln kann.

Philadelphia 76ers

Nerlens Noel(Power Forward/Kentucky), Michael Carter-Williams(Point Guard/Syracuse), Arslan Kazemi(Power Forward/Oregon)

Die Sixers haben den Rebuild eingeleitet und daher kein Problem damit Noel, der eigentlich viel höher eingestuft wurde, zu wählen und bis Dezember oder länger auf sein Debüt zu warten. Mit Carter-Williams haben sie einen neuen Point Guard, der aber einige Fragezeichen(Wurf, Verteidigung) mitbringt und sich erst einmal beweisen muss.
Der Steal hier könnte Kazemi sein, der in Oregon zeigte, dass er von allem etwas kann und vor allem Rebounds ohne Ende greift.


Phoenix Suns

Alex Len(Center(Maryland), Archie Goodwin(Shooting Guard/Kentucky), Alex Oriakhi(Power Forward-Center/Missouri)

Die Suns hatten die Chance auf Noel, entschieden sich jedoch für den talentierten Ukrainer Len, der auf Jahre die Center Positon verstärken soll. Mit Goodwin bekommt man ein Talent auf der Shooting Guard Position, welches aber noch einiges lernen muss.
Oriakhi könnte ein solider Backup werden, der für Rebounds und Defensive steht.


Portland Trailblazers

CJ McCollum(Combo Guard/Lehigh), Allen Crabbe(Shooting Guard/California), Jeff Withey(Center/Kansas), Grant Jarrett(Power Forward/Arizona), Marko Todorovic(Power Forward-Center/Montenegro)

Die Blazers haben verstanden, dass es in diesem Draft nur darum geht den bestmöglichen Spieler zu wählen und dann später darüber nachzudenken.

Mit McCollum geht man den Weg, den man voriges Jahr mit Rookie of the Year Damien Lillard schon ging und wählt einen Spieler aus einer kleineren Conference.
Er dürfte für Punkte von der Bank aus sorgen – genau da haperte es ungemein im vorigen Jahr – und sowohl auf Point als auch auf Shooting Guard spielen.
Mit Crabbe gibt es einen der besten Schützen im Draft und auch dieser dürfte für Punkte von der Bank sorgen.
Withey ist ein guter Verteidiger, der auch Rebounds greift und in diesem Aspekt helfen wird.
Jarrett ist ein Projekt und ein neumodiger Power Forward, der eher für Distanzwürfe steht.
Todorovic ist ein internationales Projekt, welches sicherlich zunächst in Europa weiter reifen dürfte.

Sacramento Kings

Ben McLemore(Shooting Guard/Kansas), Ray McCollum(Point Guard/Detroit)

Die Kings freuten sich ein Loch in den Bauch, da McLemore bis an Nummer sieben rutschte und wählten ihn sofort.
McCollum ist ein talentierter Point Guard, der dem Team sofort helfen könnte.

San Antonio Spurs

Liveo Jean-Charles(Small Forward-Power Forward/Frankreich), DeShaun Thomas(Small Forward/Ohio State)

Die Spurs überraschten mit der Wahl von Jean-Charles in Runde eins, dürfen aber dank ihrer großen Erfolge mit internationalen Spielern zunächst keinen Druck dafür erwarten.
Thomas könnte sich zu einem Rollenspieler entwickeln, der für Rebounds sorgt.

Toronto Raptors

Die Raptors hatten keinen Draft Pick und konnten auch keinen per Trade an Land ziehen.

Utah Jazz

Trey Burke(Point Guard/Michigan), Rudy Gobert(Center/Frankreich), Raul Neto(Point Guard/Brasilien)

Die Jazz benötigten unbedingt Hilfe auf der Point Guard Position und konnten mit Burke den wohl besten Spieler auf dieser Position ergattern.
Mit Gobert bekommt man ein Projekt auf der Center Position, der die wahrscheinlichen Abgänge von Al Jefferson und Paul Millsap mit auffangen soll.
Neto dürfte zunächst noch in Europa bleiben, ist aber ebenfalls ein interessantes Talent auf der Point Guard Position.

Washington Wizards

Otto Porter(Small Forward/Georgetown), Glenn Rice Jr.(Shooting Guard/D-League)

Die Wizards machten genau das was alle von ihnen erwarteten und wählten Small Forward Porter an dritter Stelle.
Mit Rice Jr. bekommt man einen talentierten Schützen, der voriges Jahr in der D-League schon überzeugte.


Trades

Neben den Draft Picks sind es natürlich auch die Trades, die den Tag des NBA Draft dominieren. Und auch dieses Jahr waren die Teams wieder aktiv.

Denver und Memphis

Nuggets traden –> Kosta Koufos
Nuggets bekommen –> Darrell Arthuer, 55. Draft Pick(Joffrey Lauvergne)

Grizzlies traden –> Darrell Arthuer, 55. Draft Pick(Joffrey Lauvergne)
Grizzlies bekommen –> Kosta Koufos

New Orleans und Philadelphia

Pelicans traden –> Nerlens Noel, 2014 First Round Pick(top 5 geschützt)
Pelicans erhalten –> Jrue Holiday

76ers traden –> Jrue Holiday
76ers erhalten –> Nerlens Noel, 2014 First Round Pick(top 5 geschützt)

Boston und Brooklyn

Celtics traden –> Kevin Garnett, Paul Pierce, Jason Terry
Celtics erhalten –> Gerald Wallace, Kris Humphries, Marshon Brooks, Kris Joseph, Keith Bogans, drei First Round Picks(2014, 2016, 2018)

Nets traden –> Gerald Wallace, Kris Humphries, Marshon Brooks, Kris Joseph, Keith Bogans, drei First Round Picks(2014, 2016, 2018)
Nets erhalten –> Kevin Garnett, Paul Pierce, Jason Terry

Es zeigt sich, vor allem durch den Celtics/Nets Trade klar, dass sich die Liga in der nächsten Saison wohl in zwei Gruppen teilen dürfte.
Die eine, wie die Nets, versucht aufs Ganze zu gehen und den Titel zu holen, während die andere Hälfte eher darauf bedacht ist einen Umbruch zu starten und genügend Spiele zu verlieren, um einen hohen Draft Pick zu ergattern.

Die Sixers zeigen hier, dass sie zur zweiten Gruppe gehören und dafür sogar ihren All-Star Point Guard hergeben.
Die Pelicans dürften dennoch nicht zur ersten Gruppe gehören, da der Westen sehr stark besetzt ist und man dennoch das ein oder andere Puzzleteil entfernt ist.

Danny Ainge arbeitet in Boston weiter daran den Neuaufbau voran zu treiben und dürfte sich jetzt als Ziel auferlegen Wallace, Humphries und die restlichen verbleibenden Veteranen für Talente und Draft Picks zu verhökern.

Alles in allem war der Draft dieses mal unheimlich spannend und mit vielen Trades gespickt, weswegen viele Mock Drafts, wie mein eigener, eher für die Mülltonne waren und man darf nun gespannt sein wie sich die Offseason entwickelt. Lange muss man darauf nicht warten, denn schon ab Montag 06:00 Uhr deutscher Zeit dürfen die Teams Free Agents kontaktieren.

So long, Silvio

Doc Rivers wird Coach der Clippers

Nach langem hin und her konnten sich die Boston Celtics und Los Angeles Clippers nun endlich auf einen Tausch einigen, der Doc Rivers nach Los Angeles bringen wird.

Adrian Wojnarowski ✔ @WojYahooNBA

Clippers, Celtics are agreeing upon a 2015 unprotected first-round pick, league source tells Y! Rivers, Clippers still finalizing contract.

Man einigte sich darauf, dass die Clippers einen ungeschützten First Round PIck des Draft 2015 nach Boston schicken und die Celtics dafür Rivers ziehen lassen.

Zudem werden die Clippers den Vertrag von Rivers übernehmen und ihm innerhalb der nächsten drei Jahre satte $21 Millionen bezahlen.

darren rovell ✔ @darrenrovell

Doc Rivers will get paid $7M by the Clippers. That’s more than 2X what they paid him in 1991-92 season ($3.25M in today’s $)

Einen Haken hat die Sache jedoch, denn der angestrebte Tausch von DeAndre Jordan für Kevin Garnett wird aktuell nicht über die Bühne gehen können, da David Stern und die Ligavorstände dies, zunächst, nicht zulassen werden.

Auch ohne Garnett dürfen sich die Clippers Fans aber freuen, denn die Verpflichtung von Rivers dürfte ein wichtier Grund dafür sein, dass Free Agent Chris Paul verlängert und somit das Team weiterhin als eines der besseren der gesamten Liga anzusehen ist.

Und genau das braucht die andere Franchise aus L.A. auch, denn ohne Paul würde man wieder zurück in die Mittelmäßigkeit fallen und dürfte wohl große Probleme haben, um mehr als die letzten Playoffplätze zu kämpfen.

Gehen die Clippers aufs Ganze?

Eigentlich nur als das andere Team aus Los Angeles bekannt konnten sich die Clippers in den letzten Jahren zu einem der besseren Teams mausern, da sie im NBA Draft 2009 an Nummer eins wählen und dadurch Blake Griffin an Land ziehen konnten.

In der Folgezeit gelang es dem ehemaligen General Manager Neil Olshey – jetzt Portland Trailblazers – auch noch genügend Puzzlestücke zusammen zu bringen, die am Ende dafür reichten den wohl aktuell besten Point Guard, Chris Paul, aus New Orleans zu bekommen.

Aktuell konnte man mit der Mannschaft zweimal in Folge in die Playoffs einziehen und in der abgelaufenen Spielzeit sogar, zum ersten mal in der Klubgeschichte, die Pacific Division gewinnen.

In den Playoffs war jedoch in Runde eins gegen Memphis Schluss, da sich Griffin verletzte und das Team insgesamt nicht dem Frontcourt der Grizzlies gewachsen war.

Nach diesen beiden guten Jahren gibt es nun den wohl wichtigsten Sommer der Klubgeschichte, da All-Star Point Guard Chris Paul zum Free Agent wird und man zudem auch einen neuen Head Coach sucht, nachdem man Vinny del Negro vor die Tür setzte.

Im Gespräch für die Position an der Seitenlinie waren bisher Namen wie Lionel Hollins(Ex-Grizzlies Coach), Byron Scott(vorher in Cleveland, New Orleans und New Jersey) oder aber Brian Shaw, der aktuell als Assistent bei den Indiana Pacers seine Brötchen verdient.

Seit dieser Woche ist jedoch ein weiterer Name im Gespräch und dieser wäre einer, der ein klares Zeichen dafür wäre, dass man es ernst mit dem Gewinnen meint.

Laut einigen Gerüchten ist sich Head Coach Doc Rivers nicht sicher, ob er zu den Celtics zurückkehren solle, da diese vor einem Umbruch stehen und in nächster Zeit eher nicht um den Titel mitspielen werden.
Und genau da kommen die Clippers ins Spiel, die einen neuen Coach suchen und bei denen Rivers noch einen guten Namen hat, da er in der Saison 1991/92 für jene spielte und diese sogar in die Playoffs führte.

Das Problem an der Sache ist jedoch, das Rivers noch drei Jahre Vertrag in Boston und eine Klausel darin hat, nach der er nur dann zu einem anderen Klub gehen kann, sollte dieser für ihn eine Gegenleistung bringen.

Daher soll es nun Verhandlungen zwischen den Clippers und Celtics geben, in denen die Clippers versuchen die Forderungen von den Celtics und deren General Manager Danny Ainge zu erfüllen.

Diese sollen einige Möglichkeiten beinhalten und auch immer den zukünftigen Hall – of – Famer Kevin Garnett beinhalten, welcher nur noch unter Rivers spielen möchte und wohl auch dazu bereit wäre seine No – Trade – Klausel fallen zu lassen, um ihm nach Los Angeles zu folgen.

Wie es aussieht sind die Forderungen der Celtics jedoch sehr hoch und sollen Center DeAndre Jordan, Point Guard Eric Bledsoe und Draft Picks beinhalten.

Die Clippers jedoch möchten den aufstrebenden Bledsoe gerne behalten, da dieser großen Wert besitzt und in einem späteren Trade helfen könnte mögliche Löcher des Kaders zu stopfen.
Zudem ist auch noch nicht klar, ob Chris Paul verlängert, da dieser sich noch gar nicht zu seinen Absichten gemeldet hat.

Die nächsten Tage werden nun zeigen, ob dieses Szenario zur Realität wird, oder ob es sich um eine weitere Spekulation handelt, die den Medien dient das Sommerloch zu stopfen.