Gehen die Clippers aufs Ganze?

Eigentlich nur als das andere Team aus Los Angeles bekannt konnten sich die Clippers in den letzten Jahren zu einem der besseren Teams mausern, da sie im NBA Draft 2009 an Nummer eins wählen und dadurch Blake Griffin an Land ziehen konnten.

In der Folgezeit gelang es dem ehemaligen General Manager Neil Olshey – jetzt Portland Trailblazers – auch noch genügend Puzzlestücke zusammen zu bringen, die am Ende dafür reichten den wohl aktuell besten Point Guard, Chris Paul, aus New Orleans zu bekommen.

Aktuell konnte man mit der Mannschaft zweimal in Folge in die Playoffs einziehen und in der abgelaufenen Spielzeit sogar, zum ersten mal in der Klubgeschichte, die Pacific Division gewinnen.

In den Playoffs war jedoch in Runde eins gegen Memphis Schluss, da sich Griffin verletzte und das Team insgesamt nicht dem Frontcourt der Grizzlies gewachsen war.

Nach diesen beiden guten Jahren gibt es nun den wohl wichtigsten Sommer der Klubgeschichte, da All-Star Point Guard Chris Paul zum Free Agent wird und man zudem auch einen neuen Head Coach sucht, nachdem man Vinny del Negro vor die Tür setzte.

Im Gespräch für die Position an der Seitenlinie waren bisher Namen wie Lionel Hollins(Ex-Grizzlies Coach), Byron Scott(vorher in Cleveland, New Orleans und New Jersey) oder aber Brian Shaw, der aktuell als Assistent bei den Indiana Pacers seine Brötchen verdient.

Seit dieser Woche ist jedoch ein weiterer Name im Gespräch und dieser wäre einer, der ein klares Zeichen dafür wäre, dass man es ernst mit dem Gewinnen meint.

Laut einigen Gerüchten ist sich Head Coach Doc Rivers nicht sicher, ob er zu den Celtics zurückkehren solle, da diese vor einem Umbruch stehen und in nächster Zeit eher nicht um den Titel mitspielen werden.
Und genau da kommen die Clippers ins Spiel, die einen neuen Coach suchen und bei denen Rivers noch einen guten Namen hat, da er in der Saison 1991/92 für jene spielte und diese sogar in die Playoffs führte.

Das Problem an der Sache ist jedoch, das Rivers noch drei Jahre Vertrag in Boston und eine Klausel darin hat, nach der er nur dann zu einem anderen Klub gehen kann, sollte dieser für ihn eine Gegenleistung bringen.

Daher soll es nun Verhandlungen zwischen den Clippers und Celtics geben, in denen die Clippers versuchen die Forderungen von den Celtics und deren General Manager Danny Ainge zu erfüllen.

Diese sollen einige Möglichkeiten beinhalten und auch immer den zukünftigen Hall – of – Famer Kevin Garnett beinhalten, welcher nur noch unter Rivers spielen möchte und wohl auch dazu bereit wäre seine No – Trade – Klausel fallen zu lassen, um ihm nach Los Angeles zu folgen.

Wie es aussieht sind die Forderungen der Celtics jedoch sehr hoch und sollen Center DeAndre Jordan, Point Guard Eric Bledsoe und Draft Picks beinhalten.

Die Clippers jedoch möchten den aufstrebenden Bledsoe gerne behalten, da dieser großen Wert besitzt und in einem späteren Trade helfen könnte mögliche Löcher des Kaders zu stopfen.
Zudem ist auch noch nicht klar, ob Chris Paul verlängert, da dieser sich noch gar nicht zu seinen Absichten gemeldet hat.

Die nächsten Tage werden nun zeigen, ob dieses Szenario zur Realität wird, oder ob es sich um eine weitere Spekulation handelt, die den Medien dient das Sommerloch zu stopfen.

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